Butterbrot

Butterbrot

Mir war vor kurzem eine Notiz für ein Brot mit Schmalz als Zutat in die Hände gefallen, die ich mir irgendwann mal gemacht hatte. Diese Woche habe ich Butterschmalz hergestellt, außerdem stand ein Rest Buttermilch im Kühlschrank, da war schnell klar, wie sich der Teig 

Doppelkorn

Doppelkorn

„Kommunikation ist das, was beim Empfänger ankommt“ hat ein kluger Mensch mal gesagt. Ich hatte da grade mal wieder ein Lehrstück zu den Tücken zwischenmenschlicher Verständigung.„Heute probiere ich was Neues, ich mache Doppelkorn“ botschaftete ich dem Herrn Gemahl am Frühstückstisch. Antwort: „fängst Du jetzt etwa 

Sauerkraut-Speck-Brötchen

Sauerkraut-Speck-Brötchen

Wer sich mit Fermentieren beschäftigt, kommt irgendwann an milchsauer vergorenem Gemüse nicht mehr vorbei. Am einfachsten ist es, Sauerkraut selbst anzusetzen. Ein ausreichend großes Gefäß, ein Kopf Weiß- oder Spitzkraut vom Biobauern, etwas Salz und ein paar Wochen Geduld ist schon alles, was man braucht, 

Würzlinge

Würzlinge

Einer meiner virtuellen Grill- und Backfreunde backt regelmäßig ein von ihm entwickeltes „freestyle“-Brot. Das zeichnet sich dadurch aus, dass er, mehr oder weniger beliebig, Mehle und Saaten zusammenstellt und damit regelmäßig ganz wunderschöne Brote backt.In seinen Saatenmischungen finden sich auch immer wieder ganze Senfkörner, eine 

Vesperlaiblen

Vesperlaiblen

ein „Laible“ ist im Schwäbischen ein kleines Brot und zum Vesper, der kalten Zwischen- oder Abendmahlzeit, darf es gerne auch rustikal sein, also einen Vollkorn- und/oder Roggenanteil haben. Haben meine Vesperlaiblen beides. Und deshalb auch wieder eine feinere Krume, erfüllen also die Anforderung „mach mal 

Kleiebrötchen

Kleiebrötchen

Die Portugieser haben beim Herrn Gemahl derart viel Entzücken ausgelöst „endlich mal wieder Brötchen“, dass ich mich seiner erbarmt und gleich noch das eine oder andere Rezept, das noch in meinen Hirnwindungen schlummerte, zu Papier und in den Ofen gebracht habe. Rezeptentwicklung geht bei mir 

Ruchzeilen

Ruchzeilen

Ich bin zu Zeiten aufgewachsen, da es zum guten Ton gehörte, sich die Haare beim Friseur machen zu lassen. Waschen und Legen lautete der wöchentliche Auftrag im Damensalon und ich musste jedesmal mit…noch heute gehe ich höchst ungern zum Friseur. Das einzig Gute daran war, 

Portugieser

Portugieser

Jetzt habe ich schon seit geraumer Zeit kein Brötchenrezept mehr veröffentlicht, das liegt vielleicht auch daran, dass ich das Frühstück gestrichen habe. Irgendwas muss ich gegen das stetig zunehmende Hüftgold tun…In den unendlichen Weiten des www war ich auf „bread around the world“ gestossen, da 

verrucht & zugenesselt

verrucht & zugenesselt

Fiel mir doch nicht neulich eine Tüte geröstete Brennnesselsamen in den virtuellen Einkaufskorb. Die winzigen Kügelchen gelten als heimisches Superfood und sind doch auch nur die Wiederentdeckung uralten Heil- und Ernährungswissens. Vor allem für den Stoffwechsel soll die Nessel gut sein, als Bestandteil von Nieren- 

Macadamias

Macadamias

Wer den Newsletter abonniert hat, kennt dieses Rezept bereits… Im Newsletter gibt es zum einen exklusive Rezepte, die nur dort veröffentlicht werden zum anderen Vorabveröffentlichungen, wie dieses hier. Ich muss gestehen, ich bin ein Nussmonster. Eine -gute- Vollmilchschokolade mit ganzen Haselnüssen lebt bei mir nicht 

Ruchpärle

Ruchpärle

Der Bäcker meiner Kindheit, von dem ich in „über wildes Brot“ erzähle, hatte sogenannte „Pärle“ im Angebot. Paarweise zusammengebackene Brötchen mit dünner, splittriger, sehr dunkel ausgebackener Kruste und großporiger Krume, wahlweise mit oder ohne Kümmel, in der Schweiz sind das wohl Buerli. Die waren, eins 

Grimms Brötchen

Grimms Brötchen

Das Grimmsche Märchen vom Topf, der auf Kommando süßen Hirsebrei kocht, so dass das arme Mädchen nebst Mutter nie mehr Hunger leiden muss, dafür aber das ganze Dorf im süßen Brei untergeht, ist lange in Vergessenheit geraten. Genau so lange fristete der Hauptdarsteller der Story