Bolo di Caco, Süßkartoffelbrötchen aus Madeira

Bolo di Caco, Süßkartoffelbrötchen aus Madeira

Mit meiner Freundin Renate war ich zweimal auf Madeira. Schon am zweiten Tag unseres ersten Aufenthaltes fanden wir ein kleinwinziges Restaurant, 5 Tische und eine, mit einer Glasscheibe abgetrennte, noch viel kleinere Küche. Darin ein hochgewachsener, schwarzafrikanischer Koch, der mit unglaublicher Geschicklichkeit Pfannen und Töpfe 

Projekt Backlabor: das Wettbewerbsbrot

Projekt Backlabor: das Wettbewerbsbrot

In meiner Region gibt es unter dem Titel „so schmeckt die Südpfalz“ einen Wettbewerb, in dem beteiligte Gastronomen, Metzger, Bäcker und Konditoren ein bestimmtes regionales Produktes verarbeiten. Zur Teilnahme muss man von einer Jury nominiert werden, die auch die Gewinner ermittelt. Jetzt bin ich ja 

pikante Briocheweck (Grillbeilage)

pikante Briocheweck (Grillbeilage)

Ein pikant gefüllter Briocheteig geistert mir schon länger durch den Kopf, so ähnlich wie Zupfbrot sollte es werden aber doch ganz anders. Wie die Asiaten sagen „same, same, but different“. Jetzt hatte ich vor 2 Wochen das Glück „meinem“ Koch und Hotelier im wilden Osten 

Projekt Backlabor: Triticale 2.0

Projekt Backlabor: Triticale 2.0

Das Backexperiment mit dem Triticale Mehl war echt spannend und hat wirklich Spass gemacht. Ich wollte sehen, ob sich das noch optimieren läßt…Diesmal habe ich 20g mehr Wasser im Hauptteig und als Wasserbinder 5g gemahlene Flohsamenschalen eingesetzt. Trotz der höheren Wassermenge war der Teig besser 

Prinzessin Backerbse

Prinzessin Backerbse

Geröstetes Backerbsenmehl ist das neue Sojaschrot. Heimischer Anbau, kein Problem mit gentechnischen Veränderungen des Saatgutes oder Auswirkungen auf den Hormonhaushalt sind seine Vorteile. Eine Zeit lang war es für Hobbybäcker aber kaum zu bekommen, wurde nur in 25kg-Säcken gehandelt und man hätte sich zu einer 

Projekt Backlabor: Triticale

Projekt Backlabor: Triticale

Triti..was? Triticale ist ein Getreide, das Ende des 19. Jahrhunderts aus der Kreuzung von Weizen und Roggen entstanden ist und Namensbestandteile von beiden Elterngetreiden, Triticum aestivum und Secale cereale in seiner Bezeichnung trägt.Die dahinterstehende Idee war, die Vorteile beider Getreide in einer Pflanze zu vereinen, 

Saatenkasten dunkel

Saatenkasten dunkel

Vorletzte Woche gab es das Rezept für den hellen Saatenkasten, heute kommt das Pendant. Dunkleres Mehl und eine andere Zusammensetzung der Saaten sind der wesentliche Unterschied. Das macht das Brot etwas rustikaler und ganz besonders lecker.Waldstauden-Roggenvollkornmehl habe ich noch im Bestand, das Dinkelvollkornmehl habe ich 

Saatenkasten hell

Saatenkasten hell

Mal wieder ein bisschen ein aufwändigereres Rezept mit 2 Vorteigen. Dem durch die Saaten schwereren und feuchteren Teig tun die gut, das Brot hatte einen schönen Ofentrieb und ist trotz der hohen Feuchtigkeit schön locker geworden, damit überzeugt man auch Körnerverächter wie den Herrn Gemahl…Das 

Jo-Ha-Di-Ro

Jo-Ha-Di-Ro

Der Titel  könnte glauben machen, ich hätte das Jodeldiplom für Fortgeschrittene absolviert. Selbst dafür bin ich zu unmusikalisch (ausserdem hab ich schon was Eigenes….) Im Musikunterricht durfte ich nie mitsingen, meine „mündlichen Leistungen“ wurden ermittelt, indem ich den Text eines Liedes im richtigen Takt zum 

Süßkartoffel-Quinoa-Brot

Süßkartoffel-Quinoa-Brot

Mit „Zusatzstoffen“ in Form von Pseudogetreiden oder Gemüsen habe ich ja immer schon mal rumprobiert. In Anbetracht der aktuellen Lieferengpässe bei Mehl habe ich das Thema wieder hervorgeholt und versucht rauszufinden, an welchen Stellen wieviel „Mehlersatz“ zum Einsatz kommen kann. Wobei ich mich ja schon 

NimmwasdaistBrot

NimmwasdaistBrot

In Zeiten von Corona stürzen sich alle möglichen Menschen auf die Mehlregale und in den einschlägigen Foren wird Mehl- und Hefemangel beklagt. Mangel an industriell hergestellter Hefe läßt mich logischerweise kalt. Ich geb ja zu, wenn ich Beiträge wie „ich krieg seit Tagen keine Hefe, 

Morgen(b)rötchen

Morgen(b)rötchen

Rotkornweizen zählt zu den Urgetreiden, sein Ursprung wird in Ostafrika vermutet. Seinen Namen verdankt er der roten Färbung der äußern Schale der Getreidekörner, die vom Anthocyangehalt kommt. Der sekundäre Pflanzenstoff gilt als Radikalenfänger. Rot wird die Krume allerdings nicht, eher rotbraun. Dafür schmeckt das daraus